Damp Gesundheit und Erholung Hanse-Klinikum Stralsund GmbH
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Prof. K. H. Sommer
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   Historie
Zur Geschichte der Frauenklinik Stralsund
Das heutige Klinikum der Hansestadt Stralsund wurde 1939 als Marinehospital fertiggestellt und umfasste bereits bei seiner Eröffnung eine kleine geburtshilflich-gynäkologische Abteilung. Der schwierige Übergang im Mai 1945 von der Verwundetenbetreuung des überfüllten Lazaretts zu den Anfängen einer geburtshilflich gynäkologischen Versorgung der Bevölkerung von von K. H. Sommer bewältigt. Dieser hatte als junger Arzt im Marinedienst die Leitung der geburtshilflich-gynäkologischen Abteilung. Er berichtete anlässlich seines Besuches 1979 in der Frauenklinik Stralsund (Foto links), wie die Militärärzte nach Kriegsende
lediglich die Rangzeichen von ihren Uniformen entfernt hatten, ansonsten aber ihren Dienst im Marinelazarett ungehindert fortsetzten und es zu keinerlei Plünderungen oder Zerstörungen kam. K. H. Sommer wurde Ordinarius an der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg. Später folgte er seiner Frau Elisabeth Rose-Sommer, einer sehr erfolgreichen Sopranistin, die er am Theater Stralsund kennengelernt hatte, nach Berlin. Professor K. H. Sommer war gemeinsam mit H. Kyank in der DDR der bedeutendste Lehrbuchautor des Fachgebietes Gynäkologie und Geburtshilfe.
Von 1946 bis 1957 hatte Dr. Emil Volk die Leitung der Frauenklinik. Er wurde am 24.01.1888 in Koblenz geboren und war zwischen 1920 und 1945 in Stettin tätig. Nach Erreichen des Ruhestandes verlebte er von 1962 an die letzten Lebensjahre auf der Insel Borkum.

Nach dem Ausscheiden von Emil Volk bis zur Übernahme der Klinikleitung durch Professor Martin Worm hatte kurzzeitig Dr. Ralf Miers als Oberarzt die Amtsgeschäfte geführt.
Martin Worm wurde am 07.02.1914 in Meißen geboren. Nach dem Medizinstudium mit Staatsexamen 1939 in Greifswald folgten Jahre als Truppen- und Stabsarzt sowie die Gefangenschaft. 1946 kehrte er an die Universität Greifswald zurück und erhielt unter Gustav Mestwerdt seine Fachausbildung. Zunächst leitete er 1952 die neu eingerichtete Entbindungsabteilung für zuckerkranke Frauen in Karlsburg. 1958 erfolgte die Habilitation. Seine wissenschaftlichen Arbeitsgebiete waren Stoffwechselprobleme während der Schwangerschaft, insbesondere der Diabetes und die Krebsfrüherkennung unter Einsatz der Kolposkopie, die er bei G. Mestwerdt gelernt hatte. Professor Martin Worm war von 1957 bis 1961 Chefarzt der Frauenklinik des Krankenhauses am Sund. Danach wechselte er nach Dresden und leitete die Frauenklinik des Krankenhauses Dresden-Friedrichstadt. M. Worm galt als ausgezeichneter Operateur und hat sich insbesondere um die damals dominierenden vaginalen Operationstechniken beim Zervixkarzinom verdient gemacht.
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